Alte Apfelsorten...

Unser Apfelsortenangebot ist nach letztjähriger Fruchtfolge sortiert und wird kontinuierlich erweitert.

Jacobiapfel: (auch Klar- oder Juliapfel genannt): kugelige Früchte mit dünner glatter Schale, von grünlich-weißer bis strohgelber Farbe, das Fruchtfleisch ist hellgelb bis weiss und sehr saftig und eignet sich hervorragend für Apfelmuß und Apfelstrudel. Ursprungsland Lettland.

James Grieve: ist ein mittelfrüh blühender Herbstapfel  von mittelgroßer Frucht, die Schale ist glatt und etwas wachsig, das Fruchtfleisch ist saftig und erfrischend säuerlich von mildem Aroma, die Genußreife dauert von September bis Oktober. Ursprungsland Schottland.

Gravensteiner: stark duftende Frucht mit wachsgelber, karmesinrot gestreifter Schale und aromatischem Geschmack. Pflückreife August/September, eßbar vom Pflücken bis in den November. Herkunft Südjütland/Nordschleswig.

Carola: große zitronengelbe Frucht, sonnenseitig rot geflammt, Tafelapfel der bis Dezember gelagert werden kann, saftig, spritzig, süß mit mittelfestem Fruchtfleisch.

Hasenkopf: diese recht große Frucht ist gelb bzw. sonnenseitig rot gefärbt, mittelfest mit mattglänzender Schale. Der Geschmack ist süßsäuerlich mit harmonischem Säurezuckerverhältnis.

Goldparmäne: mittelgroße Frucht von goldgelber Farbe und sonnenseits rotoranger Backe, leicht gestreift, festes Fleisch mit knackigem Biß, edles Würzaroma mit gut ausgeprägtem Zucherverhältnis.

Jacob Lebel: ein Apfel mit gelbgrünlicher Schale und weissem Fruchtfleisch, saftig und leicht säuerlich wohlschmeckend. Aus der Küchenpraxis: ein wunderbarer Backapfel welcher sich nicht verfärbt.

Boskop: Reife im September/Oktober, lagerbar bis März, große Frucht für Liebhaber säurebetonter Apfelsorten, hervorragend für Apfelmuss und Apfelpfannkuchen geeignet sowie als Back- und Bratapfel. Wegen des sehr hohen Fruchtzuckeranteils nicht für Diabetiker zu empfehlen.

Spartan: Ernte September und Oktober, Genußreife November bis März, mittelgroße Frucht, sonnenseits rot gestreift, das Fleisch ist grünlich, fein, saftig und würzig.

Oldenburger: eine kleine bis mittelroße grüngelb gestreifte Apfelsorte mit sonnenseitig teils kräftig roter Schale, sehr festem Fruchtfleisch  und feinsüßsäuerlichem Geschmack.

Safran Pepping: kugelförmiger, leuchtendroter Tafelapfel mit weinsäuerlichem Geschmack.

Landsberger Renette: hat ein lockeres bis mittelfestes Fruchtfleisch und ist säuerlich süß mit einem feinen und zarten Aroma.

Geheimrat Breuhahn: die Schale ist gelbgrün bis rötlichgelb und nach endgültiger Reife intensiv rotgefärbt, das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, fein und saftig, der geschmack fein und würzig und im zuckesäureverhältnis ausgeglichen.

Cox Orange: ist eine Apfelsorte mit kleiner bis mittelgroßer Frucht von kugeliger Form und mit einer dünnen und rauen Schale. Diese ist in der Grundfarbe olivgrün bis gelblichgrün und in der Deckfarbe etwa zur Hälfte bräunlich rot, leuchtend orange oder karminrot geflammt sowie feinschuppig berostet. Das gelbe, knackige und feste Fruchtfleisch weist einen gehaltvollen, ausgeprägt würzig-fruchtigen und süß-aromatischen Geschmack auf und ist sehr saftig.

Prinzenapfel: mittelgroßer Tafel- und Wirtschaftsapfel mit mattglänzender trockener Schale, hat vollreif eine hellgelbe Farbe und ist sonnenseitig lebhaft gerötet bis verwaschen geflammt. Das feinsaftige Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich mit einem diesem Apfel eigenen Aroma.

Ontario: grüngelbe bis orangerote große Apfelsorte mit weissem saftigem Fleisch und hohem Vitamin C Gehalt.

Berlepsch: ist ein hervorragend schmeckender Tafelapfel, der seine geschmacklichen Qualitäten monatelang hält. Die Fruchtgröße ist eher klein. Die Grundfarbe grünlich- bis rötlichgeldb. die Deckfarbe geht bis ins dunkelrote. Auffällig sind die „Punkte“ auf der Schale. Der Geschmack des festen Fruchtfleisches wird als sehr saftig, erfrischend, außerordentlich kräftig gewürzt beschrieben. Eine Besonderheit ist der ebenfalls hohe Vitamin C-Gehalt des Berlepsch.

Alkmene:

Antonovka:

In der Vorweihnachts- und Winterzeit:

roter Eiserapfel: ist eine sehr alte Sorte des Kulturapfels. Er wurde bereits im 16. Jahrhundert um Bamberg und Nürnberg angebaut. Die süßsäuerlichen Äpfel, die Ende Oktober reif werden und nach einer Nachreife von 4 - 6 Wochen ab Dezember essbar sind, zählen zu den sogenannten Wirtschaftsäpfeln, d. h. sie werden vor allem zum Kochen, Backen, Einmachen und Entsaften verwendet.
Die Deckfarbe des Apfels ist ein verwaschenes dunkles Blutrot. Charakteristisches Erkennungsmerkmal sind die zahlreichen teils weißgelben, teils gelbbraunen hellen Punkte. Wie winzige kleine Sterne sind sie auf dem trüben Rot deutlich zu erkennen.

Lagertipps für Ihre Äpfel:

Äpfel sollten nicht gemeinsam mit Blumenkohl, Gurken, Birnen, Brokkolie und Tomaten gelagert werden, da diese ethylenempfindlich reagieren. Dagegen vetragen Blattgemüse, Lauch und Pilze die Nähe von Äpfeln. Der Duft von Basilikum und Sandelholz vertreibt die Obstfliegen, alternativ stellt man eine Essigfalle (Gemisch aus Wasser und Essig mit einigen Spritzern Spüli und einem Schuß Bier) auf.

Sortenbestimmung:

Sie besitzen alte Apfelbäume, die Äpfel schmecken besonders lecker und Sie möchten gerne die Namen erfahren? Dann besuchen Sie Ende Oktober 2010 unseren Apfeltag im Hofladen, bringen 3 Exemplare einer Sorte mit und lassen diese fachkundig bestimmen.